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letztes Seminar & Vertrauensklettern

Nur noch ein Monat und wenige Wochen bis zum Ende meines FÖJs. Nun ist es schon fast an der Zeit, Resümee zu ziehen.
Das Jahr hat mir auf jeden Fall Spaß gemacht, auch wenn sein eigentliches Ziel verfehlt wurde. In diesem Jahr wollte ich mir ja darüber klar werden, was ich in meinem Leben machen möchte. SMARTe Zielsetzung und los gehts. Dummerweise hat genau das nicht so funktioniert. Der perfekte Studiengang muss erst noch für mich entwickelt werden.. Egal.

Es war ein Jahr, in dem ich viel gelernt habe und viel kennen lernen durfte. Die Arbeit hier im Verein ist allemal interessant und hält mir immer neue Überraschungen bereit. Selbstständiges Arbeiten, Organisationstalent und trotz allem gute Laune sind Dinge, die mir quasi beigebracht wurden.
Überraschungen fangen damit an zu schauen, wer an dem Tag denn auf Arbeit kommt und wer es lieber sein lässt, welche Schränke nach kurzer Abwesenheit neu oder weg sind, was sich der Verein für Aktionen für die Öffentlichkeitsarbeit einfallen lässt..
Außerdem habe ich Arbeiten in Stresssituationen beigebracht bekommen. Das betrifft zum einen natürlich die Organisation von Projekttagen unter Zeitdruck, auf der anderen Seite habe ich gesehen, wie die Leute des Vereins unter Stress mit anderen Personen reagieren. Indem sie meine Betreuerin rausgeschmissen haben beispielsweise. Na gut, und wie man ein Hilfsprojekt in Myanmar organisiert, war auch eine Stresssituation und selbige wurde bravourös gemeistert.

Letzte Woche war mein letztes Seminar. Das war eher wie Urlaub, der Bildungscharakter wurde zurückgeschraubt und stattdessen ging es an die frische Luft. Beispielsweise waren wir wandern in der sächsischen Schweiz (bei 30° und Sonnenschein – und einem Feuer auf der Bastion... so ein Feuerwehreinsatz ist auch sehenswert, wenn man schon von der Landschaft nichts mitbekommen kann), paddeln auf der Elbe (mit lustigen Kinderliedern im Gepäck) und klettern (bei donnerndem Regen und Höhenangst). Zusätzlich haben wir einen Permahof und Pirna Sonnenstein besichtigt. Letzteres schlug aufs Gemüt, neu war aber nichts und beim ersteren wurde meine „liebe“ zu Ziegen noch einmal durch ein 2 Tage altes Ziegenbaby bestärlt.

 Ach so, zum Klettern wollte ich ja etwas schreiben:
Das war ja das gruseligste überhaupt an dem gesamten Jahr. Bei meinem Bewerbungsgespräch hatte ich ja eine Jahresabschlussmappe in die Hand bekommen, in der etwas über Vertrauensklettern stand. Nun, mit meiner Höhenangst und Klettererfahrung war das keine Sache, die ich unbedingt machen wollte. Als ich meine Gruppe kennenlernte, also.. kennen gelernt habe ich eigentlich niemanden, da es genau 4 „Vorbereitungsseminare“ und dann noch das eine, in dem man klettern muss, gab. In 20 Tagen kann man niemanden so kennenlernen, dass man sich gern von dieser Person hochziehen und sichern lässt. Schon gar nicht mit Höhenangst. Und wer weiß, warum das ganze Vertrauensklettern heißt, das kann ja nichts normales sein.
Letzten Endes war es aber stinknormales klettern, mit dem Unterschied, dass man eben nicht von den Profis, wohl aber von Leuten aus der Gruppe (angeleitet von den Profis) gesichert wurde.
Gerade, dummerweise, als ich dran kam, fing es an zu gewittern. Und da man bei Regen nicht an Sandstein klettern darf, konnte ich (leider, leider) nur 3m hoch und musste wieder herunter. (Dass das auch nicht gerade reibungslos verlief, verschweige ich an dieser Stelle)

Danach ging es ab in die Halle, was mir viel lieber war.

Ja und mittlerweile bin ich wieder auf Arbeit angekommen. Als einzige der Bildungsleute übrigens, ich frage mich gerade wo der Praktikant abgeblieben ist... und wir haben ein neues Ordneraufbewahrungsteil, was total sperrig ist.. *überraschung*überraschung*
tbc. gruener.punkt

30.6.08 13:11


Es neigt sich gen....

Schon wieder ist viel Zeit vergangen… Asche auf mein Haupt, dass ich den Blog dermaßen verfallen lasse. Andererseits ging es diesmal auch nicht anders, denn ich war im Urlaub! Das erste mal richtig in meinem Arbeitsleben. Mit meinem Freund im Nationalpark Hainich. Das klingt jetzt schon typisch für jemanden, der ein freiwilliges Ökologisches Jahr absolviert: Man fährt in den Wald. Aber ich muss sagen, dass der Wald wirklich umwerfend ist und es ist mir vollkommen gleich, was dem Klischee entspricht (immerhin habe ich ja auch entsetzlich viele Schuhe – die ich zwar alle nicht anziehen kann, aber immerhin, ich besitze sie!). Nach einer Woche Urlaub befand ich mich sofort auf dem OP-Tisch. Na, eigentlich war es eher eine Liege. Da wurden mir meine letzten Weisheitszähne rausgeschnitten. Ich weiß nicht, so schlimm ist das gar nicht. Natürlich ist es nicht angenehm, aber es gibt eindeutig schlimmere Zeiten. Beispielsweise die Zeit, in der man nichts essen kann. Ich glaube, ich könnte nie und nimmer Magersüchtig werden, ich liebe Essen zu sehr. Eine Woche Mus, Suppe und Pudding ist wirklich abartig, egal, wie gern man sonst nascht.

 

Und nun, nach einer Woche stillen Leids, befinde ich mich wieder auf Arbeit, meine Wange ist größtenteils abgeschwollen. Mein erster Arbeitstag… Seit gestern habe ich wieder einen Praktikanten, der sofort eine dumme Aufgabe bekommen hat. Das ist ausnahmsweise mal nicht mein Verdienst, aber ich habe auch noch eine geistfreie Aufgabe für ihn. Da ist es schon praktisch, ein wenig höher in der Hackfolge zu stehen, oder mit anderen Worten einfach mehr Verantwortung für andere Dinge zu haben. Sehr unterstützenswert.

 

Jetzt muss ich aber weiter an meiner Projektarbeit feilen. Denn ich habe feststellen müssen, dass mir gar nicht mehr viel Zeit bleibt..! Nur noch ein Monat, dann sollte sie fertig sein! Ich muss unbedingt noch nachlesen, ob davon etwas in meinem Vertrag steht, denn wenn, muss ich mich wirklich ernsthaft anstrengen.

 

Habe ich schon erwähnt, dass sich das Thema geändert hat? Ich mache jetzt etwas über Freihandel zwischen der EU und den AKP-Staaten. Aber genau genommen tue ich das nicht, sondern kürze bereits vorhandenes und kaue es für jüngere Altersgruppen schon einmal vor, damit die das Spiel auch machen können. Es handelt sich nämlich um ein Planspiel. Um das Planspiel, das im Oktober im sächsischen Landtag von mir Co-Aufgeführt wurde. Klasse, ne?

 

Tbc. Gruener.punkt

 

17.6.08 14:02


Seminar & Spielplatz

Es ist richtig schade. Kaum gewöhnt man sich an seine FÖJ Gruppe und freut sich irgendwo, alle wieder zu sehen, geht man auch schon wieder auseinander. Ich glaube nicht, dass wir uns in der Form jemals wieder sehen ~ manche sehe ich im Juni wohl das letzte Mal. Da wird man schon ein wenig wehmütig. Ich glaube das folgende Seminar wird auch das einzige sein, zu dem ich eine Flasche Wein mitnehmen werde. Zur Feier des Abschieds, sozusagen.

Meine Nachfolge steht auch schon fest, was auch seltsam ist, wenn man bedenkt, dass ich noch 3 Monate hier sein werde.  Wobei, eigentlich arbeite ich keine 7 Wochen mehr, dank Urlaub und meinen Zähnen.

Da will ich einmal von den vergangenen Wochen erzählen.. Ich habe eine neue Betreuerin, die zur Hälfte noch mit im Verein arbeitet. Eine Abrechnung kam zurück, der Rest wurde glücklicherweise anstandslos akeptiert. Die Aufgaben gehen mir langsam aus, umso dringender wird allerdings meine Jahresarbeit. Insgeheim wünsche ich mir, dass es nicht mehr zur Durchführung kommt, allerdings kenne ich mein Glück und weiß, dass ich bis zum letzten Tag bangen muss. Auf der anderen Seite habe ich wirklich Glück, weil es Leute gibt, die mich in meinem Vorhaben tatkräftig unterstützen.
Nebenher gestalte ich Arbeitsblätter für die Module für jüngere Jahrgänge, die älteren brauchen so etwas eigentlich nicht mehr. Projekttags Vor-& Nachbereitung wird immer mehr meine Aufgabe und so Aufgaben, die ich dann ganz dezent an die Praktikanten weitergebe. Am 16. Juni kommt der nächste, bis dahin muss ich noch ein wenig aufschieben *g

Im Seminar haben wir nach Fröschen geguckt, Salben & Tinkturen mit einer nicht gegenderten Frau hergestellt, einen Tagebau befahren und nach verschwundenen Dörfern gesucht. Das tollste war ein Lagerfeuer und ein Trampolin und die Feststellung, dass irgendwie alle liebenswert sind - auch wenn ich wohl mit den wenigsten weiter Kontakt haben werde. Ist aber auch nicht weiter schlimm & ich denke, dass das jeder in der Gruppe auch so sieht. Ich hoffe, dass den ersten Teil mit der Liebenswürdigkeit auch jeder so sieht, denn im nächsten Seminar folgt ein "Vertrauensklettern"

Mir ist aufgefallen, dass mir die Konzerte fehlen. Der ganze Sommer ohne ein einziges anständiges Konzert... Sch... FestivalSommer! ... Andererseits habe ich so die Möglichkeit, tolle Schuhe zu kaufen (beim WGT, das war sooo toll, das glaubt mir eh keiner, aber ich habe die Werbetrommel schon mächtig gerührt, nächstes Jahr startet die Elite-Invasion *hhrhhr*), was auch positive Aspekte hat.

 

27.5.08 13:43


die zeit RENNT

Die Zeit vergeht wie im Flug und es ist immer noch schwer zu fassen, was ich eigentlich mache.  Vor kurzem ist meine Betreuerin, Ansprechperson nr. 1, in eine Pause vom Verein gegangen worden.

Das und die Tatsache, dass mein zweiter Betreuer mit der Situation sowohl emotional als auch auf professioneller Ebene überfordert war, verschob sich mein Aufgabenfeld von relativ wichtig zu sehr wichtig. Gerade in letzter Zeit war es an mir, Projekttage vorzubereiten, was die Absprache mit der Schule betraf. MultiplikatorInnen-Akquise gelang mir nicht, da ich als Koordinatorin nicht wahrgenommen werde, sondern für die meisten nur eine Aushilfe darstelle. Das nach ein paar Monaten Arbeit mit den Personen festzustellen, war schon ein harter Brocken. Dennoch hat es mich nicht weiter gekümmert, da meine eigene emotionale Belastung einen Höhepunkt erreicht hat. An diesem Punkt macht so etwas auch nichts, sodass ich diese Tatsache mit einem Schulterzucken und der Telefonhörerweitergabe quittieren konnte.

Neben der Projekttags Vor-und Nachbereitung, bei der die Nachbereitung durch die genaue Auswertung der Tage in Form von Sachberichten, Schüler und Lehrerfeedbacks etc pp den größeren Aufwand bedeutet, ordere ich immer noch Literatur und Material, schneide und Laminiere Karten für Methoden, recherchiere Methoden für den Essentag, der immer noch nicht in seiner perfekten Form besteht. Andererseits ist kein Projekttag wirklich vollendet, also ist es nur gut, dass ich weiter an diesem Tag und an dem Tag Helfen und den für Toleranz arbeite. Letzteren habe ich letzte Woche sogar mit geteamt, allerdings war das kein persönliches Highlight in diesem Jahr, sondern eher peinlich, da ich weder von Moderationstechniken, noch von den benötigten Hintergrundwissen Ahnung hatte. Mein Betreuer ist dennoch der Meinung, dass ich mehr Tage mitmachen sollte, allerdings kann ich das nur durch seine Abwesenheit während des Tages begründen. Eine weitere Aufgabe meinerseits ist die Einarbeitung meiner neuen Betreuerin, die Teil des Restvereines ist. Zusätzlich wurde mit dem Abgang meiner alten Betreuerin meine Jahresarbeit geändert und da mein Jahr schon recht vorangeschritten ist, muss ich mich mit meiner Arbeit wirklich ranhalten. Im Juli sollte das Planspiel, an dem ich jetzt arbeite, mindestens einmal durchgeführt worden sein. Das ist ein sehr hohes Ziel und ich muss jetzt mit Werbung anfangen. Sehr intensiver Werbung. Eigentlich habe ich für diesen Blogeintrag gar keine Zeit. Andererseits vergesse ich innerhalb kürzester Zeit, also ist diese Form der Gedächtniswahrung sehr wichtig für mich.

Im Laufe der Zeit schleichen sich immer mehr Antipathien mit dem Verein ein. Das ist auf der einen Seite natürlich normal, aber da ich mich auch schon sehr auf das Ende des Jahres freue, frage ich mich, wie das später in einem regulären Arbeitsleben laufen soll, wenn ich gewisse Menschen genau ein Jahr aushalte und keinen Tag länger. Obwohl, theoretisch hat man immer die Möglichkeit zu gehen. Man darf sich nicht von der eigenen wirtschaftlichen Situation fangen lassen, sonst wird man seines Lebens nur schwer wieder froh. Klingt sehr idealisiert, aber vielleicht schaffe ich es doch, ein Gleichgewicht zwischen Arbeit und Freude zu schaffen?

tbc gruener.punkt

5.5.08 16:46


Ostern, Frühling, Abrechnungen und Anträge

Da bin ich wieder... Es hat schon eine Weile gedauert, dass ich mich wieder melde. Der Grund dafür ist allerdings recht simpel: Ich habe es vergessen.

Ich war wieder auf Seminar: Das größte Problem war der Handyempfang. Meiner ging zwar, aber der von anderen nicht, weswegen die Nerven schneller blank lagen als sonst üblich. Die Woche war eher eine Touri-Woche, der Bildungscharakter war gen Null. Trotzdem konnte man die Zeit schnell vergehen lassen, es war nicht ganz so schlimm wie das letzte Mal..

Zwischendurch war jetzt Ostern. Da war ich glücklicherweise auch mal bei meinem Freund und auf dem Mittelaltermarkt. Der MiMa war toll, selbst der nasse Schnee war irgendwie cool, genauso wie der Met lecker.
Weil ich mit meiner Ma zusammen Filzeierwärmer gefilzt habe, habe ich richtig Lust, mir endlich meinen Suffer zu filzen. Wenn mir das gelungen ist, kann das Baby meiner (nicht schwangeren) Schwester kommen!
Gestern Morgen ist mir etwas peinliches passiert: Ich war mit bei der Familie meines Freundes - und bin plötzlich umgefallen. Ist schon seltsam, die Augen aufzumachen und besorgte Gesichter über einen zu sehen. Ich habe das glaube ich immer noch nicht richtig gerafft. Wahrscheinlich werde ich es auch eher verdrängen als verstehen. Wie so oft in letzter Zeit *hust* Das hat ja mit dem Thread nicht viel zu tun, also....

Mittlerweile ist laut Kalender Frühling und nun müssen ganz schnell alle Abrechnungen gemacht werden bei den verschiedenen Fördergebern. Das macht wenig Spaß, muss aber auch sein und es hat sein Gutes, dass ich das kennen lerne. Sachberichte schreiben über ein Jahr, in dem ich quasi den VErein noch nicht einmal kannte, ist wiederum sehr amüsant.
Also man kann schon sagen, dass sich meine Aufgabenfelder geändert haben. Ich recherchiere nur noch wenig bis gar nicht, dafür habe ich ja einen Praktikanten. Kopieren war ich auch lange nicht mehr und selbst die Organisation von Bildungstagen geht immer schneller dank eines neuen Systems. Klasse.
Der Essentag ist mittlerweile auch fast fertig konzipiert und alles, was jetzt gemacht wird, ist mir zu hoch, weil mir die Erfahrungen in der Bildungsarbeit fehlen.
Nebenher sind meine beiden Betreuer gerade weg, die eine ist in Griechenland auf Workcamp, der andere im Urlaub. Deswegen kümmer ich mich auch um Mails etc.. Also, ich hätte es nicht gedacht, aber mein Aufgabenfeld ist wirklich anders. Zudem muss ich mich langsam auch um meine Projektarbeit kümmern, die mir immer noch keine Freude macht. Aber ich denke, es werden noch mehr Aufgaben dieses Typs kommen, von daher denke ich nicht daran, mich zu beschweren - zumal ich keine bessere Alternative vorschlagen kann.

Ich sehe das Jahr allerdings nicht als problematisch, also... es bleiben noch 5 Monate und 5 Tage.

tbc

25.3.08 13:11


Konzert, Konzert und Bildungswoche

Die Tage zwischen dem 14. und dem 25.01. liefen eher schleppend voran, es ist nichts weiter passiert. Das übliche: Kopieren, Thema für die Jahresarbeit überlegen und so weiter. Ach ja und mich über die neuen Laptops freuen

 

 Da ich das letzte Konzert von The Vision Bleak nicht auf mir sitzen lassen konnte, wollte ich mir die Band noch einmal - und zwar als Hauptact- anschauen. Das ist mir gestern in Leipzig gelungen.

Vorerst: Das vorige Konzert war ohne Sicherheitszaun, was einen der Band ziemlich nahe bringt.
Das Konzert gestern fand auf einer vielleicht 40cm Bühne statt. Das ist noch einmal eine ganz andere Nähe zu den Bands, vor allem wenn man in der ersten Reihe steht.

naja, aber das war mir bei den beiden Vorbands teilweise recht unangenehm.

Die erste war Farsot, BM mit netten Midtempi, mit einem auf Drogen kreischenden Sänger. Das war ein wenig gruselig, aber ansonsten war die Band recht gut.

Dann folgte die zweite Vorband namens Negura Bunget. Was die Band an Instrumenten gezeigt hat, war sehr beeindruckend, vor allem das ca 3m lange Horn... Ansonsten war mir zu dem Zeitpunkt des Auftrittes sehr schlecht, sodass ich eh weniger Aufnahmebereit war. Die Band hatte für meinen Geschmack für eine Liveband zu lange in- und outros. Ja und das Zwischendurch war auch nicht so... ich habe seltsamerweise an Nord denken müssen o.O Warum die Keyboarderin auf der Bühne stand, wusste ich auch nicht so genau.

Die Band ging dann auch wieder, und es kamen nach einer interessanten Umbaupause the Vision Bleak.
Die waren natürlich toll. :D
Na gut, der Sänger singt immer noch recht leise, aber das war bei der Nähe zu ihm echt kein Problem für mich. Ich hatte stellenweise wirklich Angst, dass er mir eine runterhaut oder mir das Mikrofon gegen den Kopf schlägt.. Andererseits hatte ich auch Angst beim Bangen, dass ich in der Gitarre vom Schwadorf stecken bleibe. Das wäre uncool gewesen.
Die Band war sichtlich gut gelaunt, trotz des kleinen Saals (der Hellraiser hat 2...) haben sie das Publikum gerockt.

Aber - typisch the Vision Bleak - das Konzert war ein wenig kurz - ok, ich hätt nicht genug kriegen können :D
(Der gleichen Meinung war eine Kifferin hinter mir auch, die auf einmal sich vordrängte und den armen Sänger anfasste. Schweinerei XD)

Danach gab es wieder nette Plektren für mich (hihi) und einen (feuchten) Händedruck vom Schwadorf (arrrrrgh ich werd mir nie wieder die Hände waschen- verdammt, hab ich schon XD ).

Alles in allem war es ein sehr schöner Abend.


Übrigens bin ich froh, dass ab nächsten Freitag in Sachsen das Rauchverbot gilt. Es war sehr, sehr stickig, weil die Raucher mir teilweise ihre Zigarette genau unter die Nase gehalten haben - das hat sich zwar mit der Zeit gegeben, aber ich kann mich absolut nicht für Kiffer erbarmen. Und das wird mit dem Rauchen hoffentlich auch gehen.

 

Nach dem Konzert verging nur eine Woche, in der ich mich intensiv mit auf die Bildungswoche vorbereitet habe- das interessanteste war es, einen Speiseplan für die 7 Tage zu erstellen. Ansonsten musste sehr viel buntes Papier geschnippelt werden (huuuuh Farben!) und ein paar Ordner auf Vordermann gebracht. Die Zeit verging wie im Flug und am Freitag waren Eisregen an der Reihe.

Ich komme mir langsam richtig konzertwütig vor..
Also, ich war beim Eisregen Konzert in Dresden. Vorher kam noch die nette Mitteilung, dass Eisregen live keinen Cent wert wären, was mir bei dem Kartenpreis schon nicht recht war.
Vor dem Konzert war ich mit meiner Schwester noch ein Weinchen trinken und war ganz erstaunt, wer am Tisch hinter mir war (naaaa?): Eisregen mit Familie.

Später dann - ich hatte mir ja diesmal vorgenommen, nicht in der ersten Reihe zu sein, weil es mir nicht so gut ging. Die Bühne war tatsächlich höher als bei The Vision Bleak - nämlich 50cm. Da blieb mir selbstredend keine andere Wahl als die erste Reihe... :D

Jetzt endlich das eigentliche Konzert: Die Vorband war Hämatom oder wie auch immer die geschrieben wird. Die war doof. Das lässt sich ganz einfach so zusammenfassen. Es war ja noch ganz witzig, dass sie mit "Biene Maja" auf die Bühne gekommen sind (wer kennt sie? Outfit-mäßig zwischen Comichelden und Slipknot)... Stimmmäßig wie die Reiter, textmäßig entweder aggressives wir-hassen-alle oder kinderlieder. Musikalisch.... eh.Langweilig.
Da war die erste Reihe sehr unpraktisch, weil der Sänger einem pausenlos ins Gesicht schreien musste.
Die Band durfte keine Zugaben geben.

Danach: Eisregen. Blöderweise ohne Bass, was wirklich sehr, sehr sehr mies klang. Wenigstens am Anfang, später fiel das nicht mehr so auf. Die Lautstärke war für ein Konzert auch sehr leise, was wohl an der schwangeren Keyboarderin lag. Ah, die Vocals waren auch schlecht zu hören, wenigstens am Anfang. Insgesamt war der Sound am Anfang wirklich... mies. Aber das besserte sich mit der Zeit.
Die Stimmung im Saal war genial, es wurde bspw bei Elektrohexe sehr laut mitgeschrien.. hachja. Das war toll. XD
Es kamen auch ganz neue Lieder wie "Meine tote schwedische Freundin" Aber auch ein wirklich neues Lied, bei dem eine Dame aus dem Publikum Notenständer für Blutkehle spielen durfte.
Weil das alles so toll war, durften Eisregen auch ganz viele Zugaben spielen.. hab vergessen, wie viele.
Insgesamt war es ein sehr tolles Konzert mit Startschwierigkeiten, aber das sei der Band verziehen.Im Gegensatz zu den gelangweilten Gesichtern von Yantit und-- dem BassistenGitarristen. Name weg.

Während des Konzerts habe ich zwei Spinner kennengelernt, Basti und... Name weg. Die waren schon recht lustig drauf und haben mich dann auf ein Konzert eingeladen - Henrik auch. Später hat sich herausgestellt, dass sie da keine Zeit haben (ist das nicht sehr männer-typisch?), wollen das aber nachholen.

Es folgte die Bildungswoche, von der ich nur einen Tag mitbekommen habe. Der Ort war ein Reiterhof bei Leisnig, sehr schön, sehr alt. Und sehr kalt. Mich hat es sofort ausgehebelt, sodass ich am Dienstag abgeholt und bis Sonntag krank geschrieben wurde.
Die Woche war daraufhin sehr entspannt, nur leider war ich bis Freitag sehr angeschlagen, eigentlich bin ich es immer noch.

Gestern kam unangekündigt ein neuer Praktikant. Ist aber ganz nett so, da kann er die Aufgaben machen, die ich uncool finde. Doll :D

tbc

12.2.08 10:18


Weihnachten, Silvester - auf ein Neues!

Weihnachten war ganz ok, man hat ausnahmsweise nicht die Klimaerwärmung gespürt - es war eisekalt auf den Moritzburger Seen. Auch wenn kein Schnee lag.
Und rosa Plüschtelefone sind prinzipiell toll. Und entsetzlich kitschig.
Zwischen Weihnachten und Silvester hatte ich zwar frei, aber weil ich immer doch irgendetwas machen möchte, habe ich das ein oder andere über gewaltfreie Kommunikation im Schulalltag gelernt. Ich weiß zwar nicht genau, inwiefern mir das weiterhelfen wird, aber so geht es mir ja mit einigem, was ich hier lerne.

Zwischendurch habe ich auch Schlittschuhe wiederentdeckt, zum Leidwesen meiner Füße, die eigentlich lange ok waren. Nunja.. Auch Gewohntes kommt wieder.

Silvester war an und für sich auch ok, auch wenn ich Knaller immer weniger leiden kann. Insgesamt wird Silvester überbewertet, andere Länder machen da auch nicht so einen Krawall, sondern die Briten lieber an ihrem Monarchierettungstag (Remember, remember, the 5th of novembre... ) und die Spanier am 24.12., wobei das eigentlich auch übertrieben ist. Ich meine, es lässt sich ja auch nicht verhindern, dass das neue Jahr kommt, also ist es auch nicht weiter besonders. Ich glaube, ich bin ein schlimmerer Silvester - als Weihnachtsmuffel und das soll schon was heißen..!

Johanna habe ich gestern gesehen- sie kam mal kurz vorbei. Sie ist zu einem richtigen Weltenbummler geworden... da bin ich verdammt neidisch *-* Julä und Pati waren dann auch bei mir. Es war ganz lustig und auch schön, alle mal wieder zu sehen. Wobei mich Pati ja schon Silvester beehrt hat.

Mittlerweile hat das Arbeitsleben wieder angefangen, aber sehr gemächlich, zum einen, weil kein Projekttag ansteht, zum anderen, weil meine beiden Betreuer noch frei haben. Also bestaune ich die zwei neuen Laptops (die alten wurden ja geklaut), lade mir html - Programme für eine interaktive Karte herunter, suche mir ein mir sympathisches Thema für die Projektarbeit heraus.. Aber da bin ich mir immer noch nicht sicher, was ich machen soll.

Also alles noch sehr gemächlich ohne Spiel, Spaß und Abenteuer...

tbc. gruener.punkt

3.1.08 12:41


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