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die zeit RENNT

Die Zeit vergeht wie im Flug und es ist immer noch schwer zu fassen, was ich eigentlich mache.  Vor kurzem ist meine Betreuerin, Ansprechperson nr. 1, in eine Pause vom Verein gegangen worden.

Das und die Tatsache, dass mein zweiter Betreuer mit der Situation sowohl emotional als auch auf professioneller Ebene überfordert war, verschob sich mein Aufgabenfeld von relativ wichtig zu sehr wichtig. Gerade in letzter Zeit war es an mir, Projekttage vorzubereiten, was die Absprache mit der Schule betraf. MultiplikatorInnen-Akquise gelang mir nicht, da ich als Koordinatorin nicht wahrgenommen werde, sondern für die meisten nur eine Aushilfe darstelle. Das nach ein paar Monaten Arbeit mit den Personen festzustellen, war schon ein harter Brocken. Dennoch hat es mich nicht weiter gekümmert, da meine eigene emotionale Belastung einen Höhepunkt erreicht hat. An diesem Punkt macht so etwas auch nichts, sodass ich diese Tatsache mit einem Schulterzucken und der Telefonhörerweitergabe quittieren konnte.

Neben der Projekttags Vor-und Nachbereitung, bei der die Nachbereitung durch die genaue Auswertung der Tage in Form von Sachberichten, Schüler und Lehrerfeedbacks etc pp den größeren Aufwand bedeutet, ordere ich immer noch Literatur und Material, schneide und Laminiere Karten für Methoden, recherchiere Methoden für den Essentag, der immer noch nicht in seiner perfekten Form besteht. Andererseits ist kein Projekttag wirklich vollendet, also ist es nur gut, dass ich weiter an diesem Tag und an dem Tag Helfen und den für Toleranz arbeite. Letzteren habe ich letzte Woche sogar mit geteamt, allerdings war das kein persönliches Highlight in diesem Jahr, sondern eher peinlich, da ich weder von Moderationstechniken, noch von den benötigten Hintergrundwissen Ahnung hatte. Mein Betreuer ist dennoch der Meinung, dass ich mehr Tage mitmachen sollte, allerdings kann ich das nur durch seine Abwesenheit während des Tages begründen. Eine weitere Aufgabe meinerseits ist die Einarbeitung meiner neuen Betreuerin, die Teil des Restvereines ist. Zusätzlich wurde mit dem Abgang meiner alten Betreuerin meine Jahresarbeit geändert und da mein Jahr schon recht vorangeschritten ist, muss ich mich mit meiner Arbeit wirklich ranhalten. Im Juli sollte das Planspiel, an dem ich jetzt arbeite, mindestens einmal durchgeführt worden sein. Das ist ein sehr hohes Ziel und ich muss jetzt mit Werbung anfangen. Sehr intensiver Werbung. Eigentlich habe ich für diesen Blogeintrag gar keine Zeit. Andererseits vergesse ich innerhalb kürzester Zeit, also ist diese Form der Gedächtniswahrung sehr wichtig für mich.

Im Laufe der Zeit schleichen sich immer mehr Antipathien mit dem Verein ein. Das ist auf der einen Seite natürlich normal, aber da ich mich auch schon sehr auf das Ende des Jahres freue, frage ich mich, wie das später in einem regulären Arbeitsleben laufen soll, wenn ich gewisse Menschen genau ein Jahr aushalte und keinen Tag länger. Obwohl, theoretisch hat man immer die Möglichkeit zu gehen. Man darf sich nicht von der eigenen wirtschaftlichen Situation fangen lassen, sonst wird man seines Lebens nur schwer wieder froh. Klingt sehr idealisiert, aber vielleicht schaffe ich es doch, ein Gleichgewicht zwischen Arbeit und Freude zu schaffen?

tbc gruener.punkt

5.5.08 16:46
 


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