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letztes Seminar & Vertrauensklettern

Nur noch ein Monat und wenige Wochen bis zum Ende meines FÖJs. Nun ist es schon fast an der Zeit, Resümee zu ziehen.
Das Jahr hat mir auf jeden Fall Spaß gemacht, auch wenn sein eigentliches Ziel verfehlt wurde. In diesem Jahr wollte ich mir ja darüber klar werden, was ich in meinem Leben machen möchte. SMARTe Zielsetzung und los gehts. Dummerweise hat genau das nicht so funktioniert. Der perfekte Studiengang muss erst noch für mich entwickelt werden.. Egal.

Es war ein Jahr, in dem ich viel gelernt habe und viel kennen lernen durfte. Die Arbeit hier im Verein ist allemal interessant und hält mir immer neue Überraschungen bereit. Selbstständiges Arbeiten, Organisationstalent und trotz allem gute Laune sind Dinge, die mir quasi beigebracht wurden.
Überraschungen fangen damit an zu schauen, wer an dem Tag denn auf Arbeit kommt und wer es lieber sein lässt, welche Schränke nach kurzer Abwesenheit neu oder weg sind, was sich der Verein für Aktionen für die Öffentlichkeitsarbeit einfallen lässt..
Außerdem habe ich Arbeiten in Stresssituationen beigebracht bekommen. Das betrifft zum einen natürlich die Organisation von Projekttagen unter Zeitdruck, auf der anderen Seite habe ich gesehen, wie die Leute des Vereins unter Stress mit anderen Personen reagieren. Indem sie meine Betreuerin rausgeschmissen haben beispielsweise. Na gut, und wie man ein Hilfsprojekt in Myanmar organisiert, war auch eine Stresssituation und selbige wurde bravourös gemeistert.

Letzte Woche war mein letztes Seminar. Das war eher wie Urlaub, der Bildungscharakter wurde zurückgeschraubt und stattdessen ging es an die frische Luft. Beispielsweise waren wir wandern in der sächsischen Schweiz (bei 30° und Sonnenschein – und einem Feuer auf der Bastion... so ein Feuerwehreinsatz ist auch sehenswert, wenn man schon von der Landschaft nichts mitbekommen kann), paddeln auf der Elbe (mit lustigen Kinderliedern im Gepäck) und klettern (bei donnerndem Regen und Höhenangst). Zusätzlich haben wir einen Permahof und Pirna Sonnenstein besichtigt. Letzteres schlug aufs Gemüt, neu war aber nichts und beim ersteren wurde meine „liebe“ zu Ziegen noch einmal durch ein 2 Tage altes Ziegenbaby bestärlt.

 Ach so, zum Klettern wollte ich ja etwas schreiben:
Das war ja das gruseligste überhaupt an dem gesamten Jahr. Bei meinem Bewerbungsgespräch hatte ich ja eine Jahresabschlussmappe in die Hand bekommen, in der etwas über Vertrauensklettern stand. Nun, mit meiner Höhenangst und Klettererfahrung war das keine Sache, die ich unbedingt machen wollte. Als ich meine Gruppe kennenlernte, also.. kennen gelernt habe ich eigentlich niemanden, da es genau 4 „Vorbereitungsseminare“ und dann noch das eine, in dem man klettern muss, gab. In 20 Tagen kann man niemanden so kennenlernen, dass man sich gern von dieser Person hochziehen und sichern lässt. Schon gar nicht mit Höhenangst. Und wer weiß, warum das ganze Vertrauensklettern heißt, das kann ja nichts normales sein.
Letzten Endes war es aber stinknormales klettern, mit dem Unterschied, dass man eben nicht von den Profis, wohl aber von Leuten aus der Gruppe (angeleitet von den Profis) gesichert wurde.
Gerade, dummerweise, als ich dran kam, fing es an zu gewittern. Und da man bei Regen nicht an Sandstein klettern darf, konnte ich (leider, leider) nur 3m hoch und musste wieder herunter. (Dass das auch nicht gerade reibungslos verlief, verschweige ich an dieser Stelle)

Danach ging es ab in die Halle, was mir viel lieber war.

Ja und mittlerweile bin ich wieder auf Arbeit angekommen. Als einzige der Bildungsleute übrigens, ich frage mich gerade wo der Praktikant abgeblieben ist... und wir haben ein neues Ordneraufbewahrungsteil, was total sperrig ist.. *überraschung*überraschung*
tbc. gruener.punkt

30.6.08 13:11
 


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